Anteil solarenergie deutschland 2018

Die Bundesregierung erhöht den Einsatz erneuerbarer Energien, um die Stilllegung ihrer in die Jahre gekommenen Kernkraftwerke zu kompensieren. Während 2018 12 Prozent des deutschen Stroms aus Kohle und Kernkraft stammten, trugen Sonne, Wind, Biomasse und Wasserkraft den Rest bei und machten die restlichen 40,4 Prozent aus. Die OECD erwartet, dass der Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland 2019 über 40 Prozent bleiben wird, obwohl die Zahlen für Januar und Februar gemischt waren. Die Onshore-Wind- und Solarstromerzeugung stieg um mehr als 20 Prozent, und die Onshore-Windenergie des Landes stieg um 26 Prozent.

Die Bundesregierung versucht, mehr Solarenergie zu fördern. Nach vorläufigen Daten hat das Land seinen Gesamtbedarf an Energie aus erneuerbaren Quellen im Jahr 2017 um mehr als das Doppelte übertroffen. Selbst während der Maifeiertage überstiegen erneuerbare Technologien den nationalen Energiebedarf. Dennoch ist Deutschland für seinen Strombedarf weiterhin auf fossile Brennstoffe angewiesen. Die kombinierte Nutzung von Kohle und Gas des Landes produzierte 2018 37,6 Prozent des Stroms des Landes, wobei der höchste Anteil aus kohlenstoffintensiver Braunkohle stammte. Der Anteil der Erdgasanlagen sank derweil von 7,8 Prozent auf knapp ein Prozent.

2018 stieg die installierte Photovoltaikleistung des Bundes um über 16 Prozent. Dies war mehr als das Doppelte des Wachstums der kombinierten Systeme mit fossilen Brennstoffen und Windkraft. Infolgedessen hat Solarenergie das Potenzial, zur Reduzierung des Strombedarfs beizutragen und gleichzeitig den CO2-Fußabdruck zu verringern. Tatsächlich hat sich das Land verpflichtet, bis 2050 eine 100-prozentige Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu erreichen. Bis 2030 ist die Bundesregierung auf dem besten Weg, dieses Ziel zu erreichen.